31. Januar 2026: Nebel, Sonne, Nebel
Als ich um ca. 13.45 Uhr auf der Salhöhe den Bus verliess, lag der Pass im Nebel (und es wurde später nur noch schlimmer). Ich begab mich auf den Pfad zur Geissflue, Schritt für Schritt durch den Schnee, es waren doch ca. 5 cm. Unterwegs staunte ich über die schönen Zunderschwämme, wobei ein altes Exemplar, das ich schon mehrmals fotografiert hatte, verschwunden war. Höher und höher ging es und langsam schimmerte hoch über mir Blau hindurch. An der Kantonsgrenze angekommen war der Himmel sehr hell, Raureif fiel von den Bäumen hinunter (und mir in den Kragen). Das grosse Staunen: Im Norden reichte die Sicht bis weit nach Deutschland hinein. Hier gab es zwar auch Hochnebel, nur lag dieser viel niedriger als auf der Südseite, oben war der Himmel strahlend blau. Nebelfelder trieben vorbei und lösten sich wieder auf. Ich drehte nach links ab und begab mich durch ca. 10 cm Schnee zur Schafmatt. Der Schlepplift für die Skifahrer war nicht in Betrieb, dafür lag hier auf der Nordwest-Seite doch zu wenig Schnee. Nur noch wenige Meter weiter und ich befand mich im Nebel, in sehr dichtem Nebel sogar. Das war es dann mit der Sonne für heute. Am Naturfreundenhaus vorbei - ein Mann war dabei Schnee zu räumen, ein kurzes Gespräch und ich ging weiter - lief ich langsam hoch zur Barmelweid. Hier war der Nebel extrem dicht, die Sicht nicht einmal mehr 50 Meter. Da ich noch ca. 20 Minuten auf den Bus warten musste, drehte ich noch eine kleine Gratisrunde um die Gebäude herum. Um 16.53 Uhr war Abfahrt, der Chauffeur fuhr für mein Gefühl doch etwas zu schnell durch den Nebel und durch die Kurven, aber ich traf unversehrt wieder im Tal ein. Mein Knie? Hat sich relativ ruhig verhalten, erst gegen Schluss machte es sich leicht bemerkbar. Ich bin mit seinem Verhalten doch recht zufrieden.
29. Januar 2026: Sonne? Ha, ha, ha....
Für am späteren Nachmittag war in der Salhöhe-Region noch einiges an Sonne vorausgesagt. Grosser Scherz! Ich startete relativ spät (15.15 Uhr) auf der Salhöhe, lief über die Rumismatt auf den Mülacker und machte bei der Haselmüsli-Bank eine kurze Pause. Es war leicht vernebelt, im Westen schimmerte ab und zu eine blasse Sonne durch die Wolken hindurch. Untendurch ging es weiter bis auf die Burgflue. Der Himmel im Westen sah fabelhaft aus, hell-dunkel, der Farnsberg halb verhangen, aber fotogen. Auf der Ostseite lief ich zur Salhöhe zurück und es war schon ziemlich dunkel als ich dort um 18.10 Uhr eintraf. Der Himmel war mittlerweile fast klar, der Mond strahlte am Firmament. Ich nahm den Bus über die Barmelweid zurück ins Tal.
27. Januar 2026: Endlich wieder bei Sonnenaufgang oben
Ich bin noch nicht abgeschrieben! Im Gegenteil, es geht wieder langsam bergauf. Ich wollte wieder mal einen Sonnenaufgang oben im Jura erleben, wachte (ohne Wecker) kurz vor halb 6 auf und machte mich parat. Um 7.15 Uhr stieg ich auf der Salhöhe aus dem Bus, es war eine spontane Entscheidung als ich das Glühen am Himmel im Südosten sah. Stirnlampe montiert, aber eher damit der Verkehr auf der Passstrasse mich wahrnehmen würde, ansonsten war es für mich selbst schon hell genug. Ich entschied mich dazu mich beim Grenzstein auf der Rumismatt zu installieren, Zoomobjektiv aufs Stativ montiert. Es war sehr klar, die Säntis-Antenne in einer Entfernung von 105 km war klar sichtbar. Dann packte ich Kamera und Stativ, lief auf die Wiese hinaus und fotografierte die Berner Alpen im rosaroten Licht, die Jura im Westen und war gerade wieder beim Grenzstein als die Sonne sich am Himmel zeigte. War der Sonnenaufgang am 1. Januar noch beim Tödi, jetzt war er schon viel östlicher. Frühstück an der Sonne vor der Paradisli-Hütte, sehr angenehm, obwohl die Temperatur beim Gefrierpunkt lag. Langsam ging es zum Mülacker, eine kurze Pause bei der Haselmüsli-Bank und dieses Mal lief ich auf der Ostseite untendurch zurück zur Passstrasse. Um 11.05 Uhr traf ich dort ein, musste noch ca. 20 Minuten warten und machte es mir auf der Bank auf der Ostseite bequem. Senta bekam auch eine grosse Ladung Streicheleinheiten. Hätte ich gewusst, dass ich noch so lange hätte warten müssen, wäre ich noch eine Weile bei ihr geblieben, sie geniesst es enorm. Mein gutes Gefühl: Ich hatte kaum Schmerzen, erst als ich unten im Tal heimlief, wurde es etwas mühsam. Ein grosser Fortschritt. Danke, liebe Tamara!
Vergleich Sonnenaufgang am 1. Januar und am 27. Januar
Der alte Grenzstein auf der Rumismatt im frühen Sonnenlicht badend. Die Ostseite zeigt klar und deutlich das Wappen von Vorderösterreich. Dieser Stein datiert aus einer Zeit vor 1803, als der Kanton Aargau entstand.
25. Januar 2026: Einfach so
Einfach so die Beine in Bewegung bringen und eine kurze Wanderung der Aare entlang gemacht. Das Wetter war nicht wirklich fotogen, aber für wenige Aufnahmen hat es doch gereicht.
23. Januar 2026: Ein neuer Weg
Nebel im Mittelland (und er würde sich heute nicht auflösen), Sonne oben im Jura. Ich wollte einen neuen Weg probieren und stieg bereits in Breitmis aus. Dort, am Erzbach, fand ich gleich zwei Grenzsteine. Ich lief hoch bis Laurenzenbad und nahm gleich den ersten Pfad auf der rechten Seite, beim kleinen Wasserfall. Schritt für Schritt hinauf, in den Nebel hinein, links und rechts Raureif. Dort wo der Pfad endete fand ich einen mächtig schönen Baum, stolz steht er hier am Hang, wie lang schon? Weiter, weiter und am Himmel erschien eine blasse Sonne, das Blau war nicht mehr weit. Fast oben angekommen wurde der Himmel blau und auch dort fand ich einen schönen Baum (oder was noch davon übrig war). Auch beim Hof Hardermatte steht einen wunderprächtigen Baum, die Äste breit gefähchert. Weit unten zwischen den Hügeln lag der Nebel. Oben am Mittlerfeld sah ich eine Bank an der Sonne und dort machte ich es mir sehr bequem: Brötchen, eine warme Suppe. Es war angenehm warm an der Sonne, obwohl die Temperatur nahe beim Gefrierpunkt lag. Der Nebel zog langsam hoch und es wurde wieder kalt. Ich zog also weiter in Richtung Vorderfeld und von dort aus auf die Salhöhe. Ich war ca. vier Stunden draussen, hatte aber nur wenige Kilometer zurückgelegt. Um ca. 15 Uhr folgte dann der Abstieg mit dem Bus ins Tal, zurück bis unter die Nebelsuppe.
20. Januar 2026: Bärchopf zum Dritten
Im Wissen, dass ich nicht weit gehen kann und am besten bergauf laufe, war die Frage "wo aussteigen?". Das Mittelland lag wieder mal so nett unterm Hochnebel, die Webcams der Barmelweid und Wasserflue zeigten Sonne oben im Jura. Laurenzenbad lag im Nebel und dort drückte ich den Haltknopf. Der alte Postweg? War kurz in meinen Gedanken, doch ich entschied mich für den Bärchopf. Durch Wald und über Wiese (mit Schnee) lief ich langsam hoch, eine Blasse Sonne am Himmel, weit oben Blau, rundum noch Nebel. Schneekristalle und Wassertröpfe strahlten an den einzelnen Sonnenstrahlen, Nebel flog wieder durch den Wald. Auf dem Bärchopf war ich an der Sonne, ringsum Nebelfelder. Hier legte ich eine lange Pause ein, schlenderte nachher über die Wiese hoch zur Passstrasse (und die Autofahrer weichen immer wieder sehr riskant aus, obwohl ich nicht einmal AUF der Strasse stehe). Beim oberen Hochspannungsmast kehrte ich zur Salhöhe. Mein Handy hatte zu wenig Strom um die Zeit noch anzeigen zu können, aber ich hörte den Bus hochfahren. Somit wusste ich auch, dass ich nicht mehr lange zu warten hätte. Es war kurz vor 14 Uhr als ich ins Tal zurückfuhr. Ich muss also fast 4 Stunden unterwegs gewesen sein und habe doch nur wenige Kilometer gemacht.
17. Januar 2026: Aufwärts - 2
Ich hatte gehofft durch den Nebel bis an die Sonne aufzusteigen, doch ich war zu spät. Um 13.10 Uhr stieg ich in Erlinsbach Breitmis aus dem Bus und bewegte meine Füsse zum Barmelhof hinauf. Von dort aus ging es zur Rosmaregg hoch, langsam durch die Schneereste trampelnd, Schritt für Schritt. Oben angekommen öffnete sich das Alpenpanorama vor meinen Augen, zwar nicht perfekt klar, aber trotzdem sehr schön. Etwas weiter oben stand eine Bank oberhalb des Wanderweges (eine kleine Kletterpartei), dort legte ich meine Pause ein, stellte das Stativ auf für einige Aufnahmen. Im Osten leuchtete der Alpstein an der Sonne, im Südwesten strahlte das Sälischlössli auf seinem Hügel bei Olten. Über einen schmalen Pfad oberhalb der Meiershöhe kam ich auf eine Wiese und hier staunte ich über die Farben am südwestlichen Himmel. Bald wurde ich durch eine Frau mit 5 Hunden überholt. Die drei kleinen Hunde an der Leine waren die Frechsten. Die beiden grossen Exemplare waren zwar auch noch "wild", doch konnte ich sie in Ruhe verhätscheln. Am breiten Weg angekommen, kehrte ich nach rechts zur Barmelweid. Da ich noch fast eine halbe Stunde Zeit hatte bis der nächste Bus um 16.53 Uhr abfahren würde, beschäftigte ich mich auch hier noch mit Fotografie.
15. Januar 2026: Aufwärts
Aufwärts läufts im Moment am besten. Das Wetter war wunderprächtig, die Heimarbeit erledigt (wenigstens für heute) und so machte ich mich auf den Weg. Eigentlich wollte ich von der Haltestelle Hard aus hinauf auf die Salhöhe, aber ich stieg bei Laurenzenbad aus und nahm den alten Postweg zur Barmelweid hinauf. Langsam laufend, viel fotografierend ging es aufwärts. Bei der Wendeplatte eine längere Pause und weiter ging es. Kurz vor der Barmelweid kam mir eine ziemlich lärmige Rentner-Männer-Wandergruppe entgegen (sie sassen vor mir im Bus), zum Glück ging ich in die andere Richtung. Lange verblieb ich auf der Barmelweid, die Alpen und das Mittelland fotografierend. Kurz vor 17 Uhr (d.h. 3 Stunden später) stieg ich mit dem Bus wieder ins Tal ab. Leider hatte ich mein Stativ nicht dabei (ich hatte sogar den Rucksack mit Absicht zuhause gelassen), sonst wäre ich noch eine halbe Stunde länger geblieben. Das Licht wurde zu schwach um mit dem Zoomobjektiv vernünftig fotografieren zu können, doch ich werde zurückkehren (das ist eine Drohung).
14. Januar 2026: Kurz hinaus
Es war eine spontane Entscheidung: Um ca. 16.30 Uhr nahm ich den Bus bis Biberstein-Dorf in der Hoffnung einen schönen Sonnenuntergang einzufangen. Nach einigen Aufnahmen vom Schloss bezog ich Position. Leider waren im Südwesten wieder Wolken aufgekommen, die Farben waren trotzdem schön. Eine halbe Stunde später sass ich im Bus auf dem Heimweg.
11. Januar 2026: Keine Sonne, aber Schnee
Am 10. Januar hatte es wieder leicht zu schneien begonnen, am 11. war alles wieder weiss, ca. 5 cm Neuschnee. Für am Nachmittag war für die Salhöhe viel Sonne versprochen worden. Als der Bus hochfuhr, zeigte sich die Sonne tatsächlich. Auf der Salhöhe angekommen, es war ca. 13.45 Uhr, war von der Sonne aber nichts mehr zu sehen und so würde es auch bleiben. Als ich den Bus verliess wurde ich von einer jungen Dame angesprochen, wir hatten uns am 9. unten an der Aare getroffen. Da sie vorgestern aber gut gegen den Regen eingepackt war, hatte ich sie zuerst gar nicht erkannt, nur die blauen Augen liessen dann eine Glocke läuten. Ich lief langsam zur Rumismatt, es lagen doch fast 15-20 cm Schnee hier oben. Bei der Paradisli-Hütte legte ich eine längere Pause ein und fotografierte die vielen Kohlmeisen, Blaumeisen und anderen Vögel. Ich hörte ständig Flügel flattern und wusste "da kommt wieder eins". Über die Hasli-Wiese zog ich zum Mülacker für eine Pause bei der Haselmüsli-Bank. Das Englein im Wald fand ich nicht, es war komplett schneebedeckt. Als ich untendurch zurückkehren wollte, sah ich weiter oben auf dem Mülacker drei Rehe. Sie hatten mich auch entdeckt, doch ich war noch weit weg. Ich kehrte um, schlich mich ausser Sicht heran und fing sie dann mit der Kamera ein. Als sie mich erneut entdeckten, liefen sie langsam in den Wald hinein. Über die Passstrasse lief ich gemütlich zur Salhöhe zurück, der 16.56 Uhr Bus traf gerade ein. Somit musste ich nicht einmal warten. Es waren wieder viele Leute auf der Salhöhe, vor allem mit einem Schlitten.
9. Januar 2026: Schnee von gestern, Regen von heute
Jawohl, der Schnee von gestern war wirklich Schnee von gestern. Heute, am 9. Januar, war die Temperatur deutlich angestiegen, es regnete oft ziemlich heftig, stürmische Winde im Mittelland, aber zwischendurch schien wieder für kurze Zeit die Sonne. Und... Regen + Sonne = Regenbogen, um diese Jahreszeit eine gute Chance. Manchmal sah ich ihn vom Fenster aus und das war dann schlussendlich DIE Motivation am Nachmittag hinaus zu gehen. Kurz vor 15 Uhr lief startete ich die gleiche Route wie auch gestern, Regenschirm in der Hand. Nur einmal sah ich den Regenbogen über die Aare erscheinen und konnte ihn (was davon übrig war) einfangen. In Biberstein wurde der kleine Wasserfall unten am Schloss Opfer meiner Fotografie.
8. Januar 2026: Auch mal über die andere Seite
In guter Hoffnung, dass es jetzt wieder bergauf geht, machte ich am Nachmittag wieder meine kleine Tour Aarau - Biberstein. Es war heute deutlich weniger kalt, am Morgen fiel nasser Schnee, am Nachmittag hellte es leicht auf. Gegen 15 Uhr startete ich meine Tour, fotografierte jetzt auch mal andere Sujets. Beim Horentunnel (probiere mal das Loch ohne Autoverkehr fotografisch einzufangen, ich schaffte es mit etwas Geduld) entschied ich mich dazu die Aare zu überqueren und meine Tour auf der Südseite fortzusetzen. Halbwegs bis Biberstein folgte ich einem Weg durchs Schilf bis ans Wasser (es war nicht der Hauptstrom), dann ging es auch wieder weiter bis zum Zielort. Da der Himmel stark verhangen war, dunkelte es früh ein. ich sah den Bus von weitem abfahren, somit lief ich gemütlich über die Brücke (machte hier einige Aufnahmen vom Schloss) und übers Schlossgelände bis zur Haltestelle Biberstein-Dorf. Musste hier nicht lange warten.
7. Januar 2026: Kein Sonnenuntergang heute
Ich wollte heute von Biberstein-Post aus den Sonnenuntergang einfangen, das Wetter war so schön. Als ich dann am späteren Nachmittag an der Aare unterwegs war kamen aus dem Westen Wolken auf. Somit konnte ich mir den Sonnenuntergang wohl abschminken, obwohl die Stimmung doch schön war. Kurz bevor ich die Haltestelle erreichte, fuhr der Bus vorbei. Somit machte ich eine kleine Runde beim Schloss (war noch nie auf dem Gelände, pfui) und sah im Süden die Alpen im letzten Abendlicht strahlen. Zum Glück fährt der Bus in Viertelstunden-Takt.
5. Januar 2026: Gelitten und genossen
Nachdem ich am Morgen einiges Organisatorisches abgewickelt hatte (darunter auch "Wege zur Heilung") entschied ich mich am Nachmittag doch noch dazu eine Aarespaziergang Aarau - Biberstein zu unternehmen. Das Wetter war schön, aber auch schön kalt. Ich lief langsam gen Osten, spürte aber bald wie die Kälte meine Beine, insbesondere das linke Bein blockierte. Zwischen Wissenbach und Biberstein führte ich mit einem Mann mit Jahrgang 58 ein längeres Gespräch: Austausch von körperlichen Macken, aber wir nehmen es mit Humor. Auf der Bibersteiner-Brücke wurde ich Zeuge des Sonnenuntergangs, weiter oben bei der Ruine der Aarfähre (wird das Restaurant von Käpten-Jo doch wieder aufgebaut?) sah ich das schöne Abendrot. Kaum war ich bei der Bushaltestelle, da kam der Bus auch schon. Kurz in der Wärme und die Beine entspannten sich. Jetzt sitze ich zuhause auf einem Wärmekissen, mit einem heissen Rebsamenkissen auf dem linken Bein geklemmt und mit einer heissen und herrlichen Tasse koreanischer Tee.
Interessant was man zuhause noch alles auf den Fotos erkennt: Auf den beiden letzten Aufnahmen fand ich weit links das Sälischlössli südlich von Olten und beim hohen Baum den Kühlturm vom AKW Gösgen.
3. Januar 2026: Hinaus trotz....
Linkes Knie mit Perskindol eingerieben, Sportleggings, darüber hinaus getaped und die Wanderhose übergezogen. Am Nachmittag gegen 3 Uhr ging ich trotz Knieprobleme hinaus und es war ein Kampf, ca. 3 km bis Biberstein an der Aare, flach. Nicht so sehr das Knie, sondern die Kälte blockierte beide Beine, trotz zwei Hosen. Die Fotografie lenkte mich jedoch gut ab, denn die Aare war glatt und im schönen Sonnenlicht spiegelte sich so einiges im Wasser. Interessante Gespräche, auch mit einer ehemaligen Physiotherapeutin (danke für die Ratschläge, werde sie befolgen). Es war fast 5 Uhr (also ca. 2 Stunden für 3 km!) als ich von der Bibersteiner-Brücke zur Haltestelle Post lief. Ich sah den Bus in Richtung Ihegi hochfahren und dachte "Mist, das schaffe ich unter diesen Umständen nicht", aber ich schaffte es (bergauf laufen geht ziemlich ring). Übrigens: Als ich fast bei der Staffelegg-Zubringer-Brücke war, machte mich eine herzige Joggerin darauf aufmerksam, dass sie gestern (?) auf der Insel unter der Brücke acht Wildschweine gesichtet hatte.
2. Januar 2026: Und so war es heute...
Eine erste Aarespazierung zur "Beinschonung" (und sie rebellierten wieder mal so schön). Wenn ich fotografiere und wieder anlaufe, geht es gut, aber die Kälte plagt meine Beine gewaltig. An der Aare entdeckte ich ein paar neue Sachen, welche sich gerne ablichten liessen. Auch verbrachte ich kurze Zeit auf der Aarebrücke bei Biberstein, bevor ich mit dem Bus zurückfuhr.
1. Januar 2026: Ein toller Anfang
Was will man noch mehr? Auch dieser Tag begann sternenklar, aber kalt. Ich war früh unterwegs, stieg um 7.15 Uhr auf der Salhöhe aus. Eine junge Dame verliess ebenfalls den Bus, wo die wohl hinwollte? Ich hatte meine Stirnlampe montiert, lief los und sah sie nicht wieder. Bei den Saalhöfen angekommen warf ich ein Blick zurück. Es dämmerte im Südosten, der Himmel leuchtete allmählich orangenfarben auf. Es versprach einen schönen Sonnenaufgang. Oben auf der Rumismatt angekommen, sah ich aus der Ferne auf dem Grab von Franz Hafner Sr. eine Kerze brennen, es war aber niemand da. Beim alten Grenzstein stellte ich das grosse Stativ auf, montierte die Alpha 6300 mit Zoomobjektiv und fing zu fotografieren an. Die Sicht war enorm gut, im Osten der Alpstein, die Churfirsten, die Glarner Alpen, der Tödi (ich nehme es an, die Form stimmt auf jeden Fall), die Rigi, der Titlis, der Pilatus, ich kenne sie nicht alle. Es war bitter kalt, ich trug teilweise zwei Paar Handschuhe über einander. Warten, fotografieren, warten.... Auf der Rumismatt kreuzte eine Dame auf, mit dem Handy fotografierend. Ich rief aus der Ferne "Guten Morgen", sie schaute mich verdutzt an und lief weiter. Auch sie sah ich nicht mehr. Es wurde sehr hell und um ca. 8.20 Uhr erschien die Sonne zum ersten Mal in diesem Jahr, gerade rechts vom Tödi (oder von dem was ich für den Tödi halte). Rechts von der Wasserflue-Antenne leuchtete auch der Säntis kurz auf. Ich blieb nciht mehr lange und lief zur Paradisli-Hütte. Ich konnte nicht lange absitzen, meine Beine verkrampften sich, also setzte ich mich wieder in Bewegung. Kurz bei der Haselmüsli-Bank vorbeigeschaut und dann untendurch zurück zur Passstrasse. Auf der grossen Wiese unten am Mülacker sah ich am Waldrand ein Reh, das sich langsam in den Wald verkroch. Eine längere Knuddelpause mit Senta (sie hatte Freude) und um ca. 10.15 Uhr kam ich auf der Salhöhe an. Der Bus fuhr gerade ein, hielt etwas länger und somit entschied ich mich dazu über die Barmelweid zu kehren.
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