28. Februar 2026: Langsam gehen mir die Worte aus
Was soll ich für einen Titel schreiben? Mir fällt wirklich nichts ein. Heute war ich im "Schnellstart" aus dem Bett, aufgefrischt, Übungen gemacht, gefrühstückt und, und und, damit ich um 9.17 Uhr das Postauto, Linie 136, erreichen würde. Ich hatte dann doch noch 7 Minuten Zeit als ich an der Haltestelle stand. Bei den Benkenhöfen stieg ich aus und lief zum unteren Stockmatt-Hof (Gemeinde Asp) hinauf. Beim Kuhstall (Gemeinde Oberhof) stand ein junges Kalb und ich konnte nicht anders als es fotografisch einzufangen, ich lief dafür sogar wieder etwas zurück, denn so ein Tierchen macht mich einfach schwach. Auf der Wiese: Viele blühende Küchenschellen und bald werden es noch viel mehr sein. Über den Pass machte ich einen etwas anderen Abstieg auf die Hinterrebe und fand bei den Äpfelbäumen viele Blausterne. Weiter oben nahm ich den Waldweg, fand hier den blühenden Seidelbast. Auf dem Blumenweg weiter unten lief eine grosse Gruppe von.... von was?... Botanikern? vorbei und befand sich für mein Gefühl zu lange im Blickfeld (beim Fotografieren). Hier oben fand ich endlich auch die blühenden Küchenschellen. Nach einer kurzen Pause auf der Bank lief ich untendurch wieder langsam hoch zu den Blausternen. Im kleinen Waldstück fand ich sehr viele davon. An der Skihütte vorbei ging es am Waldrand zur Staffelegg hoch. Der Zitterling sah ziemlich trocken aus und die Kelchbecherlinge hatten ihre beste Zeit hinter sich. Es war schon halb eins als ich bei der Haltestelle eintraf.
26. Februar 2026: Hoppla und ups...
Es ist irgendwie schwierig vorzustellen, aber es ist wahr. Während 19 Jahre und 6 Monate bin ich zwischen 4 Uhr und 4.30 Uhr aufgestanden und arbeiten gegangen. Jetzt bin ich schwierig zu motivieren mal um 5 Uhr aus dem Bett zu kommen. Der Wecker stand auf 5.15 Uhr und holte mich aus dem Schlaf. Ich wollte wieder mal einen Sonnenaufgang auf der Rumismatt erleben. War es gestern Abend noch sternenklar, jetzt war es verhangen. Die Folge: Ich legte mich wieder schlafen. Vielleicht war es auch eine Vorahnung? Erst um 11.15 Uhr stand ich auf der Salhöhe und lief in Richtung Rumismatt. Dieses Mal nahm ich mir sehr viel Zeit für Senta, sass an der Strasse an der Sonne, sie lag neben mir und liess sich herrlich streicheln, am liebsten am Bauch. Beim Weiterlaufen sah ich, dass der Waldweg zur Rumismatt gesperrt war: Hoppla, Holzschlag. Und es krachte mehrmals als ein Baum umstürzte. Somit lief ich untendurch und stieg auf der Hasli-Wiese hoch, bog aber nicht mehr auf die Rumismatt ab. Dieses Mal lief ich auf den Räbner hoch, nicht bis zum Gipfel sondern zum Abstiegspfad auf der Westseite. Würde der Seidelbast blühen? Nein, es war gerade noch zu früh. Auf dem Mülacker fand ich unzählige Märzenbecher und machte nachher auf der Haselmüsli-Bank eine lange Pause. Es war warm geworden, ich sass hier im T-Shirt und lief nachher auch so weiter. Mit einem kleinen Umweg landete ich auf die Burgflue und fand hier viele, viele Orchideen-Rosetten: Das Mann-Knabenkraut (Orchis Mascula). Ein kurzer Besuch an Point-West und dann über die Wiese zum unteren Wanderweg. Hier fand ich wieder die 4 Kelchbecherlinge aus November - Dezember. Jetzt ging es hoch und zurück auf die Salhöhe. Bei den Höfen hörte ich die ganze Zeit einen Vogelschrei: Der Rotmilan. Und da sass er auf einem Ast, vielleicht 20 m entfernt. Zoomobjekt montiert und abdrücken (82 Mal). Als ich alles wieder eingepackt hatte, warf ich einen Blick auf die Zeit: 15.23 Uhr. Ups.... Der Bus kommt in 3 Minuten, also fing ich an zu "rennen" und als ich bei der Haltestelle eintraf kam auch schon der Bus.
24. Februar 2026: Noch mehr allerlei
Gegen die Mittagszeit auf der Staffelegg gestartet lief ich in Richtung Asp (unterwegs wieder Kelchbecherlinge und Zitterling erfasst) und kehrte direkt nach dem Wald nach links und blieb am Waldrand. Beim ersten Hof loderte ein Feuer (in einer grossen Feuerschale) und bald kam auch der Hofbesitzer. Er verbrannte einiges an Totholz aus dem Wald, eine "Waldreinigung" und ich meinte er bereite ein Grillfest vor. Nachdem wir uns einige Minuten unterhalten hatten, lief ich weiter am Waldrand, an der Skihütte vorbei und stieg bis unten an den Blumenweg ab. Dort auf der Bank legte ich eine schöne Mittagspause ein. Nachher stieg ich auf dem Waldweg hoch und fand unzählige Küchenschellen-Knospen. Es wird bei dem schönen Wetter (es war heute über +15°C) nicht mehr lange dauern bis sie blühen. Weiter oben fotografierte ich diverse Pilze. Als ich zuhause die Aufnahmen vergrösserte, entdeckte ich.... Zecken! Auch die Sch...s-Viecher sind wieder aktiv. Meine Füsse brachten mich auf die Küchenschellen-Wiese beim Stockmatthof, dort fand ich bereits 7 oder 8 blühende Exemplare. Auf der Hinterrebe-Wiese fand ich endlich auch diverse Knospen. Zum Abschluss lief ich aufs Benkerjoch. Wäre das Postauto pünktlich gewesen, so hätte ich es um eine Minute verpasst. Ich musste aber noch drei Minuten warten und war um 16 Uhr wieder zuhause.
22. Februar 2026: Allerlei
So einiges hatte ich heute vor, als ich kurz vor dem Mittag in Oberhof aus dem Postauto stieg. Zuerst zu den Wittelweierli. Unterwegs fand ich am Bach weiter unten viele Blätter des Aronstabs, auf der Strasse ein flacher Frosch (überfahren, offenbar vorzeitig aus der Winterstarre gekommen). In den Weierli lagen sie immer noch in grossen Mengen, auf dem Bauch, auf dem Rücken, an der Oberfläche, unter Wasser. Ein Exemplar war erwacht und machte sich aus dem Staub. In der Luft kreiste ein Reiher und schrie mich an "Hau ab", das ist mein Fressen. Tatsächlich sind die Frösche in dieser Situation gefundenes Fressen für Vögel. Eine kurze Pause beim Kreuz, wo ich endlich Schneeglöckchen fand und nochmals eine Ladung Bärlauch pflückte. Eine Mutter mit zwei Mädchen kam vorbei, ich machte sie auf die Frösche aufmerksam und sie liefen zu den Weierli zurück. Im Wald weiter oben blühten unzählige Märzenbecher, die Mädchen dachten es seien Schneeglöckli und nannten den Wald "Schneeglöckli-Wald". Ich kreuzte obendurch zu den Benkenhöfen, machte unterwegs eine längere Pause und lief nachher gemütlich zum unteren Stockmatt-Hof hoch. Dieses Mal fand ich vier blühende Küchenschellen (erst). Beim Pass nach Asp eine Pause und dann hinüber zur Staffelegg. Im Wald fing ich den Zitterling und die vielen Kelchbecherlinge erneut ein. Es war bereits 16 Uhr als ich bei der Bushaltestelle eintraf. Heute machten sich meine Beine wieder bemerkbar, obwohl ich gut vorwärts kam.
Bezüglich Bärlauch und Aronstab: Offenbar wachsen sie oft in der Nähe von einander. Vorsicht ist gefragt, denn die Blätter des Aronstabs sind giftig. Trotzdem sind sie gut von einander zu unterscheiden. Ein Trick: Bärlauch wächst auch im Waldinnern, Aronstab eher nicht. Der "Knoblauch-Trick" ist nicht zu empfehlen. Reibt man ein Bärlauch-Blatt zwischen den Fingern, so kommt der Knoblauch-Duft hervor. Nur: Ab dem ersten Blatt riechen die Finger nach Knoblauch und somit auch nach jedem anderen Blatt, das man zerreibt.
Die Aussage "Aronstab wächst nicht im Wald" muss ich wieder zurücknehmen (merci, Ädu). Das habe ich irgendwo im Internet gefunden, aber dort steht auch an gewissen Stellen, dass die Erde eine Scheibe ist.... (ups).
19. Februar 2026: Eine Schönwetter-Lücke
Ich wollte einfach hinaus und riskierte es sogar noch. Um ca. 10.30 Uhr stand ich auf dem Benkerjoch im Schnee. Südlich des Juras war alles verhangen, im Norden drohte das Wetter sogar noch schön zu werden. Eine Küchenschellen-Suche kam nicht in Frage, unterm Schnee würde ich sie nicht finden. Ich wollte aber noch etwas ganz anderes suchen / finden: Den gefleckten Aronstab in der Frühphase (siehe auch den 8. Juli 2025). Ich bin mir gar nicht sicher, ob die grünen Blätter, welche ich am 13. Februar fotografiert und eingefügt habe, auch schon dieser Pflanzengattung gehören. Zwischen Benkerjoch und Salhöhe hatte ich vor allem 2025 viel blühende Aronstäbe gefunden. Unterwegs fand ich ähnliche Blätter wie am 13. und ich werde sie ab jetzt regelmässig beobachten. Aber alles der Reihe nach.... Ich stieg vom Benkerjoch zur Pfistererlinde auf und erblickte von dort aus blauen Himmel im Westen. Vom Süden aus fegten gelegentlich Nebelschwaden über den Pass, dann war es wieder klar. Gemütlich folgte ich dem Weg zur Salhöhe, genoss unterwegs eine herrlich warme Suppe und lief wieder weiter, singend (jawohl) und fotografierend. Als ich auf die Salhöhe eintraf hatte ich keine Ahnung von der Zeit, irgendwann zwischen vorher und nachher. Ich lief über die Strasse zur Haltestelle und da kam auch schon der Bus. Es war kurz vor 13 Uhr! Das heutige Fazit: Ich habe den Tour genossen und auch meine Beine haben nicht reklamiert! Kaum war ich zuhause, da setzte wieder leichter Regen ein.
16. Februar 2026: NASS, NASS, NASS!
Eigentlich wollte ich doch nur der Aare nach bis nach Biberstein laufen, eigentlich... Kurz vor 15 Uhr lief ich los, Regenjacke angezogen, ein angenehmes Tempo. Zwischendurch tröpfelte es leicht, dann war wieder trocken. Der Wasserstand in der Aare war ziemlich angestiegen, wie sehr stellte ich später fest. In Biberstein angekommen stand ich auf der Brücke und entschied mich dazu auf der Aare-Südseite bis zur Staffelegg-Zubringer-Brücke zu laufen, diese zu überqueren und dann mit dem Bus heim zu fahren. Mein Knie spielte leicht auf, ich probierte im Kopf los zu lassen und das funktionierte. Aber dann: Regen setzte ein, immer mehr und mehr. Ich stand kurz unter der Zubringer-Brücke, eine freundliche Dame aus Gebenstorf (ursprünglich aus Hannover) kam vorbei und wir liefen gemeinsam plaudernd weiter auf der Aare-Südseite. Es regnete nicht mehr, es seichte förmlich. Meine Hose war langsam seichnass. Das Tempo war recht hoch, aber mein linkes Knie prostestierte nicht. Der Rüchlig-Staudam war offen, das Wasser floss in Hochtempo hinunter, fast gerade aus. Beim Zurlindensteg trennten wir uns, gerade als der Regen aufhielt und die Sonne durchkam.
15. Februar 2026: Amphibien, Bärlauch und Märzenbecher
Am Morgen schneite es leicht im Mittelland, vor zwei Tagen hatten wir hier noch 10°C+. Ich hatte für heute zwei Ziele: Bärlauch pflücken und Küchenschellen im Schnee fotografieren. Um ca. 12.30 Uhr verliess ich in Oberhof das Postauto und lief zu den Wittelweierli hoch. Hier lag wenig Schnee. Beim Fotografieren fiel mir aber etwas auf: Viele Amphibien (Frösche / Kröte, was sind es?) lagen regungslos im und unterm Wasser, ohne zu übertreiben: Hunderte. Ich fragte mich, ob sie sich in einer Winterstarre befanden oder tot waren (zu hause fand ich mittels Herrn / Frau Google aus, dass diese Amphibien tatsächlich eine Winterstarre halten). Etwas weiter oben fand ich tatsächlich viel Bärlauch, ein Säcklein voll wurde ergattert und mitgenommen. Noch etwas weiter oben fand ich viele, viele blühende Märzenbecher, teils mit einer Krone aus Schnee. Zwischendurch drückte die Sonne mal durch, es wurde wirklich noch schön. Jetzt ging es weiter zu den Benkenhöfen und von dort aus über die Strasse zum unteren Stockmatt-Hof. Die Küchenschellen-Wiese war mit einigen Zentimetern Schnee bedeckt, ich fand keine einzige blühende Blume, nur weiter oben eine Knospe. Ich riskierte es nicht die Wiese im Schnee zu durchkreuzen, ich würde möglicherweise diverse Knospen beschädigen. Er war bereits 15.07 Uhr, ich hätte also noch 22 Minuten bis das Postauto auf dem Benkerjoch eintreffen würde. Mit Links.... Da ich aber wieder mal ausführlich am Fotografieren war..... Ich trat aus dem Wald, sah bei der Haltestelle fünf Menschen warten, blickte auf die Zeit.... Ups... Noch drei Minuten! Ich fing an zu rennen und schaffte es dann doch noch.
13. Februar 2026: Endlich wieder auf Achse und mit Erfolg
Ich fühlte mich wieder fit genug für eine kurze Tour, warm eingepackt (und dabei war es heute ziemlich warm für die Jahreszeit) zur Stockmatt-Wiese. Es war etwa 14.15 Uhr als ich dort eintraf und die Wiese inspizierte. Bald hatte ich Erfolg: Die erste blühende Küchenschelle im Jahr 2026 gefunden, klein aber sehr fein. Das Pflänzchen wurde ausführlich fotografiert, ich lag auf dem Bauch auf der Wiese. Die Sonne schien und - wie bereits erwähnt - es war recht warm. Bald fand ich noch ein zweites blühendes Exemplar und dabei würde es für heute bleiben. Die ersten blühenden Küchenschellen bereits am 13. Februar: Sehr früh (2023: 17. Februar, 2024: 16. Februar, 2025: 18. Februar), aber wir hatten wieder mal keinen Winter hier. Weiter oberhalb des Passes machte ich eine kleine Pause auf einer Bank bevor ich auf der Ostseite in Richtung Staffelegg lief. Die Sicht war sehr klar, die Alpen in weiter Entfernung zum Greifen nahe. Ich hatte heute nur die Alpha 6300 mit dem 30 mm Makroobjektiv dabei, schön wäre es gewesen hätte ich auch das Zoomobjektiv mitgenommen. Ich blieb auf dem Weg unterhalb des Asperstrihe und Mittlisbergs, überquerte dann die Wiese am Waldrand und traf so auf die asphaltierte Strasse zur Staffelegg. Hier nahm ich den Goldgelbenen Zitterling wieder unter die Linse und fand die vielen, vielen Kelchbecherlinge, dort wo Edi sie vor drei Tagen auch fand. Kurz vor 16 Uhr traf ich auf die Staffelegg ein und wurde kurz darauf vom Postauto wieder abgeholt. Es hat sehr gut getan, wieder hier draussen zu sein.
10. Februar 2026: Fotos von meinem lieben Kollegen Edi
Gestern morgen (9. Februar) erhielt ich von meinem lieben Kollegen Edi aus Buochs eine Meldung, dass er sich heute (am 10. Februar) auf die Küchenschellen-Wiese begeben würde und ob ich mitgehen möchte. Zur Info: 2025 haben Edi und ich hier auf der Wiese Freundschaft geschlossen, nachdem wir uns hier auch schon 2024 getroffen hatten. Leider musste ich absagen, da es mir meine Krankheit im Moment nicht zulässt mich hier oben zu exponieren, obwohl ich mich heute leicht besser fühle als gestern. Das Risiko ist einfach zu gross. Die nachfolgenden Aufnahmen hat Edi mir zugeschickt und ich möchte sie hier, mit seinem Erlaubnis, zeigen. Eine Küchenschelle blüht fast. Die Aufnahmen der Kelchbecherlinge stammen aus dem Waldstück zwischen Asp und der Staffelegg (siehe auch den 6. Februar). DANKE, EDI !!!
8. Februar 2026: Nicht ganz fit
Als ich am Morgen erwachte fühlte ich mich nicht wirklich fit. Viel Tee mit Honig, ein gutes Mittagsessen und ich hatte das Gefühl ich könnte doch hinaus gehen. Ich fuhr kurz nach 13 Uhr mit dem Postauto bis Asp. Auf der anderen Seite im Postauto sass eine Frau als Hexe verkleidet und als sie auf der Staffelegg ausstieg, wunderte ich mich doch: Sie hatte einen Besen dabei. Kurz vor Asp sagte ich der Chauffeurin "Ich bin erstaunt, dass sie mit dem Postauto hochgefahren ist, hat sie doch einen Besen dabei". Noch keine Fluglizenz? Von Asp aus lief ich gemütlich hoch bis zur Hinterrebe und bestieg dort den Waldweg. Es gab dort zwar mehr Knospen, es blühte aber noch nichts. Auf der Wiese beim Stockmatt-Hof das Gleiche. Ich entdeckte zwar noch zwei weitere Knospen, aber es blühte nichts. Das Wetter war grau und kalt, nur sporadisch sah ich etwas Sonne. Um ca. 15.15 Uhr begab ich mich zum Benkerjoch, hätte dort aber noch eine halbe Stunde in der Kälte warten müssen. Somit lief ich am Strassenrand bis zur Haltestelle Fischbach hinunter. Ich war schockiert vom vielen Abfall am Strassenrand und auch von einem Überholmanöver eines Autofahrers. Zuhause angekommen fühlte ich mich gar nicht mehr fit. War es doch etwas zu viel in der Kälte?
Und der Rückschlag kam: Krank im Bett mit dem vollen Programm (Fieber, Kopfweh, Halsweh, Husten). Kommt schon wieder.... Zum Glück arbeite ich nicht mehr, macht "Krank-sein" um einiges einfacher.
6. Februar 2026: Küchenschellen-Knospen
Für den Nachmittag war trockenes Wetter mit gelegentlich Sonne gemeldet. Na ja.... Ich startete um ca. 13.50 Uhr auf der Staffelegg, fotografierte bei leichtem Regen wieder die Goldgelben Zitterlinge und fach auch zwei Becherlinge, gross und klein. Etwas weiter fand ich sehr interessante Pilze auf gefällten Holzstämmen. Unten an der Hinterrebe angekommen fand ich weitere Orchideen-Rosetten (jetzt wo ich doch darauf achte) und bestieg - wieder bei Regen - den Blumenweg. Viel gibt es hier noch nicht zu finden, gegen Schluss fand ich die Golddisteln, noch nicht geöffnet. Auch die Christrose beim Ausgang wurde nochmals ausführlich fotografiert. Ein Blick auf die Wiese beim unteren Stockmatt-Hof und jawohl: Ich fand tatsächlich einige Küchenschellenknospen, es dauert nicht mehr lange bis sie blühen. Endlich wurde das Wetter dann doch noch schön, aber es war schon 17 Uhr und ich nahm das Postauto zurück ins Tal.
4. Februar 2026: Hinterrebe
Die Neugier trieb mich nach Asp.... Um ca. halb 2 verliess ich meine Wohnung und fotografierte erneut die Krokusse "fast" vor der Haustur... und bemerkte nicht, dass ich mit meinem rechten Knie in der Hundescheisse sass.... Als ich dann aufstand, stellte ich es fest. Laubblätter entfernten das Schlimmste. Liebe Hundebesitzer: Nimmt das Zeug auf und entsorgt es bitte! Beim Hochlaufen musste ich mich durch eine Baustelle kämpfen und oben angekommen traf das Postauto bereits ein. Die freundliche Chauffeurin wartete auf mich, herzlichen Dank! Von der Staffelegg aus lief ich in Richtung Asp und fand unterwegs wieder einige schöne Exemplare des Goldgelben Zitterlings. Eigentlich wollte ich in Asp die neuen Schneeglöckchen suchen, dort wo ich sie jedes Jahr fand. Nur war hier jetzt eine Baustelle.... Leider! Unten an der Hinterrebe angekommen fand ich Blätter, welche sich als Orchideenrosette herausstellten. Sowohl die App Plant.net als auch der Orchideenprofi Adrian Hirsbrunner bestätigten dies. Ich war sehr überrascht, so enorm früh? Die ersten blühenden Orchideen gibt es erst Ende März / Anfang April. Unterhalb des Waldweges fand ich nach einigem Suchen die ersten Küchenschelle-Knospen. Weiter oben stieg ich auf die Wiese ab und lief zum Pass zwischen Asperstrihe und Strihe. Beim Verlassen der Hinterrebe fand ich eine Christrose, dort wo Edi und ich sie auch 2025 fanden. Als ich beim Oberen Stockmatthof vorbei war, kam ich mit drei Leuten ins Gespräch. Befinden sich die beiden Höfe in Asp oder in Oberhof. Ich war der Meinung es sei Oberhof, aber ein Blick auf die Karte zuhause ergab haarscharf Asp. Der Kuhstall vom unteren Hof befindet sich jedoch in Oberhof. Es war kurz vor 17 Uhr als ich bei der Haltestelle Benkerjoch eintraf.
2. Februar 2026: Krokusse, Bärlauch, Zunderschwämme, Gämse
Es ist wieder an der Zeit die Region "Benkerjoch" zu beobachten: Wann kommt der erste Bärlauch, wann blühen die ersten Küchenschellen? Eine erste schöne Überraschung: Die Linie 136 hält wieder zwischen Aarau Rathaus und Küttigen Kreuz! Somit ist kein Umsteigen mehr notwendig. Die zweite Überraschung: Vor der Haustür fand ich die ersten Krokusse, kurz vor dem Öffnen. Wenige Minuten vor 14 Uhr stieg ich in Oberhof aus dem Postauto und begab mich zu den Wittelweihern, unterwegs eifrig Zunderschwämme fotografierend. Dann die dritte Überraschung: Ich fand die ersten neuen Bärlauchblättern, früher als erwartet. Nachdem ich sie fotografiert hatte, verschwanden sie in meinen Mund, jung, kräftig, herrlich. Jetzt führte der Weg nach oben zu den Benkenhöfen. Von oben her sah ich auf der anderen Seite der Passstrasse etwas "Dunkles" auf der Wiese, ich vermutete eine Gämse. Ich sollte recht bekommen. Auf der Wiese angekommen, lief ich langsam nach unten und fing das Tierchen mit der Kamera ein. Als es mich sah, lief es leider davon. Jetzt kehrte ich zum unteren Stockmatthof und warf einen ersten Blick auf die Küchenschellenwiese. Hier fand ich noch keine Anzeichen der wunderschönen Blumen, nicht einmal Knospen. Es ist doch noch etwas zu früh, in 2-3 Wochen könnten sie blühen. Auf zum Benkerjoch, wo seit dem Fahrplanwechsel Dezember 2025 das Postauto öfter hält als vorher. Kurz nach 17 Uhr fuhr ich zurück ins Tal.
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