31. Dezember 2025: Ein allerletztes Mal in diesem Jahr
Unglaublich! Als ich um ca. 7.30 Uhr aus dem Fenster blickte war der Himmel sternenklar, später war er stahlblau, kein Wölkchen in Sicht. Ob wie sich 2025 doch noch "anständig" verabschieden will, denn wann hatten wir das das letzte Mal? Klar, dass ich am Nachmittag noch hinaus musste! Um 14.15 Uhr stieg ich auf der Salhöhe aus und schlenderte auf die Rumismatt hoch. Vor der Paradisli-Hütte sass ein junger Mann, sein Traktor stand hinter der Hütte, er trank ein Birra Moretti und meine Frage wäre eigentlich überflüssig gewesen. Es war Franz Hafner Jr. vom unteren Saalhof. Sein Vater, Franz Hafner Sr., liegt hier bei der Hütte beerdigt, auf seinem Grab stehen noch 2 Dosen Birra Moretti. Wir redeten eine Weile miteinander und ich erfuhr wieder einige neue Sachen. Er ist auch dabei eine kleine Bank hinterm Grab im Wald aufzustellen. Nachdem wir uns verabschiedeten machte ich beim Grenzstein auf der Südseite und auch auf der Hasli-Wiese einige Aufnahmen und begab mich auf den Mülacker zur Haselmüsli-Bank. Eigentlich wollte ich hier eine kleine Sektflasche aufmachen, die Bank befand sich aber im Schatten und es war eiskalt. Bei der Feuerstelle etwas zurück ass ich ein Stück Kuchen und lief wieder gemütlich auf die Rumismatt zurück. Im Süden leuchteten die Alpen, es dämmerte langsam. Bei den Saalhöfen riskierte ich noch einige Aufnahmen, obwohl die Verschlusszeiten schon immer länger wurden. Um 17.10 Uhr traf ich wieder auf die Salhöhe ein und mit einem Umweg über die Barmelweid kehrte ich ins dunkle Tal zurück. Die letzte Tour in diesem Jahr, insgesamt waren es 143 gross und klein.
30. Dezember 2025: Man muss gar nicht weit gehen
Da meine Beine immer noch rebellieren ist sanfte Bewegung angesagt und nicht zuhause herumsitzen. Wenn ich langsam spaziere läuft es ziemlich schmerzfrei und beim Fotografieren bemerke ich gar nichts. Könnte ein Vorsatz für 2026 sein: Wenn nichts anderes los ist und das Wetter es zulässt: Jeden Tag eine Aarespaziergang von ca. 3 km machen. So war es bereits heute. Kurz vor 3 Uhr nahm ich meine Kameras und lief gemütlich von Aarau bis Biberstein, hin und wieder ans Wasser gehend für einige Aufnahmen. Von der Bibersteiner-Brücke aus bewunderte ich die Abendstimmung im Westen, gelb leuchtend, einige Jura-Gipfel dunkel gegen den Himmel abstechend. Hier machte ich unzählige Aufnahmen, trotz Handschuhe die Hände halbwegs frierend (nicht zu denken, wie es ohne Handschuhe gewesen wäre). Als ich zur Haltestelle Biberstein Post hochlief, fuhr mir der Bus vor der Nase ab. Okay, alle 15 Minuten gibt es eine Verbindung. Somit ging ich noch kurz beim Schloss vorbei und lief dann zur Haltestelle Biberstein Dorf hoch, damit ich eine Minute weniger lang warten musste. Kurz nach 5 Uhr war ich wieder in der warmen Stube.
28. Dezember 2025: Nach 4 Tagen wieder die Sonne gesehen
Vier Tage Hochnebel, furchtbar! Ein Blick auf die Webcams und ich riskierte es. Um 9.45 Uhr stand ich auf der Salhöhe, die Region noch leicht vernebelt. Bei den Saalhöfen sah ich die Rumismatt weiss an der Sonne leuchten: Raureif, blauer Himmel. Auf der Rumismatt begegnete ich hin und wieder einigen Menschen, die - wie auch ich - in die Höhe geflüchet waren. Ein fast 80-jähriger Reiter erzählte mir, dass Bruno Eichholzer vor kurzer Zeit wieder hier war. In einem Monat wird er 102. Ich begab mich nach einer Weile auf den Mülacker zur Haselmüsli-Bank für eine länere Pause, warme Suppe und Brötchen geniessend. Alles leuchtete Weiss an der Sonne, teils war die Wiese aber wieder grün, dort wo die Sonne sie beschien. Untendurch lief ich zurück zur Passstrasse und zur Bushaltestelle. Der Bus war wenige Minuten vorher - 13.26 Uhr - abgefahren, somit beschäftigte ich mich mit noch mehr Fotografie (es gab insgesamt 691 Aufnahmen). Der Parkplatz war abgestampft voll mit Autos und auch der nächste Bus auf die Barmelweid war gut gefüllt: Massentourismus. Ich nahm den 13.44 Uhr Bus und kehrte mit einem Umweg über die Barmelweid zurück ins Tal. Auch das Mittelland sah wieder mal Sonne.
26. Dezember 2025: Es gibt gute und schlechte Komiker, aber so was...
Ich war misstrauisch, denn die Webcams auf der Barmelweid und auf der Wasserflue lagen im Nebel (die Weissenstein-Webcam auf über 1200 müM zeigte Sonne). Meteonews zeigte noch gegen Mittag viel Sonne auf der Salhöhe (und gegen Abend rasch korrigiert): Ha, ha, ha oder eher zu Weihnacht ho, ho, ho! Als ich um ca. 13.45 Uhr auf der Salhöhe den Bus verliess war alles im Nebel und so würde es auch bleiben. Ich begab mich von der 180°-Kurve auf der Nordseite durch den Wald zur Burgflue hin und wieder Raureif fotografierend. Die Burg lag im Nebel, so auch der Mülacker weiter oben. Bei der Haselmüsli-Bank machte ich nur kurz Pause und ging weiter zur Rumismatt, zur Paradisli-Hütte für eine kurze Pause. Weit oben schimmerte etwas Blau durch, das war auch alles. Um ca. 16.15 Uhr traf ich wieder beim Chalet auf der Salhöhe ein und nahm den 16.26 Uhr Bus zurück ins Tal. Also, ehrlich gesagt sind die Wetterfrösche schon sehr schlechte Komiker. Es war bitter kalt im Jura an diesem Tag, keine Sonne gesehen.
22. Dezember 2025: FASZINIEREND!
Als ich um ca. 6 Uhr aus dem Bett kam und eine Viertelstunde der totalen Verwirrung (kein Detail) überstanden hatte, kam ich endlich in gang. Kurz nach 7 Uhr verliess ich die Wohnung und liess mich mit dem Bus auf die Barmelweid fördern. Wo würde der Bus aus dem Nebel heraustreten? Würde die Barmelweid oberhalb der Obergrenze liegen? Als der Bus von der Salhöhe in Richtung Barmelweid fuhr und ich den knallroten Himmel im Süden sah, da wurde ich langsam nervös und montierte die Kamera mit Zoomobjektiv noch während der Fahrt aufs Stativ. Kaum angekommen (ca. 7.45 Uhr) sprang ich aus dem halbvollen Bus hinaus und suchte meine Position westlich der Gebäude. Kaum hatte ich die ersten Aufnahmen gemacht, da stieg der Nebel bereits bis übers Gelände. Ich kletterte die Wiese hoch und fand eine Position überm Nebel (musste später nochmals hochklettern). Hier tobte ich mich lange mit beiden Kameras aus, die Alpen und der Himmel im Süden sahen einfach wahnsinnig schön aus. Irgendwann kam dann die Zeit weiter zu ziehen und ich begab mich auf die Schafmatt. Hier pulsierte der Nebel hoch und 'runter, die ganze Zeit. Jetzt auch Zeit für mein Frühstück, es war schon 9.50 Uhr (ups). Ein paar Gespräche, viele Aufnahmen und die Frage "wohin jetzt?". Durch den Nesselgraben zurück auf die Salhöhe? Nööö, das wäre eine Tour nur im Schatten. Ich entschied mich für den Geissfluegipfel und lief langsam hinauf (schnauf, schnauf). Eine kurze Pause auf dem Gipfel, da ging es weiter zur Wiese + Unterstand für eine weitere Serie Aufnahmen. 11.22 Uhr! Zurück auf die Barmelweid für den 11.53 Uhr Bus? Vergiss es! Unterwegs kam ich wieder in ein schönes Gespräch und entschied mich für den 12.26 Uhr Bus auf der Salhöhe. Ja? Vergiss es nochmals! Ich wollte das "Jägerhüüsli" mal sehen und von dort aus kehrte ich auf die Barmelweid - jetzt im dicken Nebel - zurück. Der Bus fuhr bereits ein und um 12.23 Uhr brachte mich der Chauffeur ins Tal zurück.
20. Dezember 2025: Auf dem alten Postweg hinunter
Ich leide mehr oder weniger unter chronischer Hochnebelallergie und beging heute Flucht! Wer es nicht kennt, weiss nicht wie deprimierend dieser ständige Hochnebel sein kann. Kurz nach dem Mittag verschwand ich mit dem Bus auf die Barmelweid. Der Nebel hing sehr niedrig, bereits bei Erlinsbach Oberdorf war ich drüber und sah die Sonne. Kurz erschien nochmals Nebel, aber oberhalb Laurenzenbad war definitiv fertig. Auf dem Barmelweidgelände beschäftigte ich mich für längere Zeit mit Baumsilhouette-Fotografie mit den Alpen im Hintergrund. Auf der Westseite verliess ich das Gelände, machte oberhalb der Barmelweid einen grossen Bogen nach Osten und begab mich auf den alten Postweg nach unten. Kurz nach 3 Uhr nahm ich bei Laurenzenbad den Bus ins Tal, der Nebel war mittlierweile verschwunden.
19. Dezember 2025: Zum zweiten Mal auf dem Bärchopf, ungeplant
Es war 6.45 Uhr als ich aufwachte (Mann, Mann, Mann, 20 Jahre um 4 - 4.30 Uhr aufgestanden und dann so was), der Himmel im Südosten leuchtete merkwürdig, denn es gab Hochnebel. Ein Blick auf die Webcams, die Entscheidung war rasch gefällt: Kurz nach halb 10 fuhr ich auf die Salhöhe, war mir noch nicht im Klaren wo aussteigen. Unterhalb Laurenzenbad fing der Nebel an, Hard war bereits wieder nebelfrei. Ein Blick nach Süden: Leuchtende Alpen, oben bewölkt, rascher Knopfdruck VOR der Salhöhe. Über den Parkplatz lief ich der Strasse nach hinunter, fing den Bärchopf von oben her ein und drehte etwas weiter unten in die Strasse zur Wiese ab. Kurz vorher fand ich eine kleine "Gedenkstätte", diese war hier vor wenigen Wochen noch nicht. Genau an diesem Ort hatte vor 10 Tagen der Unfall stattgefunden. War der Unfal dann doch schlimmer als in den Medien dargestellt? "Read between the lines" oder eher "look between the lines": Die Alpen im Süden zwischen den Hochspannungsleitungen. Auf dem Bärchopf selber fing ich die Alpen dann auch ohne Stromleitungen ein. Ich kehrte untendurch zurück zur Strasse, folgte dieser ca. 200 m und ging auf die grosse Wiese hinauf. Von hier aus fing ich Eiger, Mönch und Jungfrau, teils mit der Ramsflue im Bilde, ein. Zwei Tage vorher hatte ich noch eine Vogelskulptur fotografiert, diese war jetzt aber weg, mit Sicherheit aber nicht weggeflogen. Über den Weiler Hard kehrte ich zur Haltestelle und nahm den 10.41 Uhr Bus zur Barmelweid. Natürlich hätte ich hier auch auf den 10.59 Uhr Bus ins Tal warten können, machte es mir aber bequem im warmen Bus, anstelle von 18 Minuten in der Kälte warten.
17. Dezember 2025: Ein Tag ohne Hochnebel
Am Vortag gegen Abend machte der Himmel endlich auf, der Hochnebel war weg, Die Sonne sah ich aber nicht mehr, es war bereits dunkel. Heute morgen war es leicht bewölkt, der Himmel im Südosten leuchtete endlich wieder mal auf, auch wenn sich die Sonne nicht sehen liess. Gegen die Mittagszeit traf ich dann die Entscheidung am Nachmittag noch hinaus zu gehen und so befand ich mich um ca. 13.45 Uhr auf der Salhöhe. Die Temperatur lag deutlich über 0°C, die Bäume trugen keinen Raureif mehr, doch lagen sehr viele Eiskristalle (halbwegs geschmolzen) am Boden. Die vielen Biker hinterlassen hier ihre Spuren und machen die Wanderwege einfach kaputt, schade! Bei den Hochspannungsmasten legte ich die erste Fotosession ein, stieg zur Strasse ab für wenige weitere Aufnahmen. Von hier aus lief ich durch den Wald bis Hard hinunter, unterwegs den stark leuchtenden Himmel ablichtend. In Hard kehrte ich zur Passstrasse und von dort aus folgte ich dem Weg über Laurenzenbad bis Breitmis hinunter. Um ca. 16 Uhr holte mich der Bus hier ab.
15. Dezember 2025: Einfach hinaus in die Höhe
Erneut dicker Hochnebel überm Mittelland, einfach zum Depressiv-Werden. Wirklich? Ich war spät aufgestanden (warum auch nicht, es ist lange dunkel?), hatte mein Frühstück erst um halb 10 (jawohl), war immer noch beschäftigt mit den vielen Aufnahmen vom 13. Dezember (und immer noch nicht ganz durch) und mein Mittagsessen kurz vor 13 Uhr (so kenne ich mich selbst gar nicht). Ein Blick auf die Webcams und um 13.30 Uhr stand ich vor der Tür, machte mit dem Bus einen kleinen Umweg durch die Stadt und um 14.15 Uhr befand ich mich im dicken Nebel auf der Salhöhe. Bereits bei Laurenzenbad fing der Nebel an. Kalt, Raureif (Herr Google sagt "ohne h") an den Bäumen, Bise! Als ich dann bei den Saalhöfen eintraf fing mein Blick den Wolkenwasserfall überm Wasserfluegrat, fabelhaft!. Auf der Rumismatt fing die Fotografiererei (sicher nicht korekt...) erst richtig an. Mal floss der Nebel über den Grat hinweg, mal lag er tiefer, stieg wieder an, senkte sich wieder. Auch heute war ich nicht allein, hatte ein längeres Gespräch mit einem Rentnerpaar aus Biberstein (sie kennen Bruno Eichholzer, es gibt ihn immer noch, bald 102) und traf einen anderen Bekannten aus Anwil. Oberhalb der Hasli-Wiese staunte ich nicht schlecht: Strihe, Striegüpfel an der Sonne, der Asperstrihe mal frei, mal bedeckt, mal leuchtend an der Sonne. Da es schon nach 16 Uhr war, kehrte ich über die Rumismatt zur Salhöhe zurück, die Passstrasse bereits in dickem Nebel. Kurz vor 17 Uhr stieg ich mit dem Bus ins Tal ab, 665 Fotos im Gepäck.
Eine Panorama-Aufnahme, bei den Saalhöfen eingefangen.
13. Dezember 2025: Weg aus dem Nebel
Das Mittelland trübe und grau, verfluchter Hochnebel! Ein Blick auf die Webcams: Barmelweid (770 müM) im Nebel, die Webcam auf der Wasserflue-Antenne (ca. 900 müM? Ich weiss nicht auf welcher Höhe sich die Webcam befindet) zeigte Nebel auf der Wassserflue, aber.... Strihe und Striegüpfel an der Sonne mit den Füssen im Nebel. Somit stand ich um 13.15 Uhr auf der Salhöhe im dünnen Nebel, Strihe und Striegüpfel halbwegs vom Nebel verdeckt. Bei den Saalhöfen herrschte aber Sonne pur und der Nebel floss wieder mal so schön und langsam über den Wasserfluegrat hinüber. Ich traf an diesem Tag diverse Leute aus Erlinsbach, auf der Südseite am Fuss der Salhöhe. Sie flüchteten alle aus dem Nebel hinaus. Ich lief der Strasse entlang bis in die 180° Kurve oberhalb von Kienberg und von dort aus in den Wald hinein. Ich suchte die Kelchbecherlinge vom 4. Dezember und erst beim dritten Versuch (ich musste also weit zurücklaufen und nochmals hochlaufen) fand ich sie. Dieses Mal ging ich direkt auf den Mülacker und... ups... die Haselmüsli-Bank war besetzt von einem Pärchen mit Hund. Ich begab mich somit bis zur Feuerstelle und genoss dort ein Glas Rotwein und ein Vermicelle-Törtchen. Kurz darauf erhielt ich Gesellschaft von zwei Herren aus Erlinsbach in meinem zarten Alter und prompt kam das Gespräch auf eine Früh-Rente. Auch sie hatten Rotwein dabei! Nach einer halben Stunde lief ich zurück zur Haselmüsli-Bank (jetzt frei) und sichtete weiter unten drei Rehe. Ich probierte mich vorsichtig anzunähern, irgendwann war es dann genug für die drei und sie liefen in den Wald hinein. Zunächst ging ich bis zur Hasli-Wiese, denn die Sonne ging so langsam unter, dann auf die Rumismatt. Dort traf ich einen Wanderer, der noch eine Strecke zu laufen hatte. Die Saalhöfe lagen im, dann wieder überm Nebel, die Salhöhe selbst war jetzt komplett vernebelt. Um 17.15 Uhr stieg ich in den Bus auf die Barmelweid und kehrte dann zurück ins Tal.
12. Dezember 2025: Die Beine rebellieren weiter
Als ich am 11. Dezember aufstand (es war bereits 7.30 Uhr) wurde ich Zeuge eines schönen Morgenrots zwischen 7.45 Uhr und 8 Uhr. Die Sonne sah ich aber nicht aufgehen und auch den ganzen Tag nicht erscheinen: Hochnebel! Heute, am 12. Dezember, wollte ich den Morgen mit den Kameras einfangen. Da meine Beine im Moment ziemlich heftig rebellieren, blieb es bei einer Aarewanderung bis Biberstein (und mit dem Bus wieder zurück). Morgenrot? Sonnenaufgang? Nichts davon. Es war einfach trübe und verhangen. Die Aufnahmen - auf der Bibersteiner Aarebrücke gemacht - zeigen im Hintergrund die Gisliflue mit dem Kopf im Hochnebel.
9. Dezember 2025: Ramsflue - Salhöhe mit Verspätung
Als ich kurz nach 14 Uhr in Erlinsbach Oberdorf den Bus wechselte, konnte der Chauffeur nicht abfahren. Um ca. 11 Uhr hatte kurz unterhalb der Salhöhe ein schwerer Autounfall stattgefunden, sehr schwer sogar. Kurz nach 14 Uhr kamen zwei Lastwagen mit den beiden Unfallautos aufgeladen entgegen gefahren. Mit denen käme man tatsächlich nicht mehr weit. Ich hoffe nur, dass es keine Verletzten oder sogar Todesopfer gegeben hat. Erst um 14.36 Uhr konnte der Bus wieder hochfahren (er musste den Anschluss nach Fahrplan abwarten). Bei der Haltestelle Hard stieg ich relativ spontan aus und begab mich am Hardmännliloch vorbei auf die Ramsflue. Wolken fegten über den Jura hinweg, aber das Wetter war irgendwie angenehm. Ich war ganz allein und begab mich nach einiger Zeit querfeldein zum Weiler Hard. Ein Einwohner auf seinem Traktor hielt an und fragte mich, ob ich einen Weihnachtsbaum kaufen wollte. Nein, das wollte ich nicht, wie sollte ich den dann auch mit heim nehmen? Auf der Nordseite des Weilers lief ich auf einem für mich neuen Weg zur Salhöhe hoch und beim Hochspannungsmast legte ich eine längere Fotosession ein, denn die Farben waren einfach bezaubernd. Um ca. 16.50 Uhr traf ich auf der Salhöhe und ein nahm den Bus zurück ins Tal. Diese Wandertour war einigermassen geprägt von zwei rebellierenden Beinen, Mist!
Anbei der Artikel aus der Aargauer Zeitung. Nur... Die Strasse war um ca. 14.15 Uhr wieder freigegeben worden, nicht erst um 15.30 Uhr.
6. Dezember 2025: Mondfotografie
Diese beiden Aufnahmen haben zwar nichts mit meinen Wandertouren zu tun, ich publiziere sie hier aber trotzdem. Vollmond war zwei Tage zuvor und - wie am 4. Dezember - schaute der Mond nur für kurze Zeit zwischen den Wolken hindurch, nachher machte der Himmel zu und bald regnetet es (für lange, lange Zeit).
4. Dezember 2025: 'Raus aus dem Nebel
Das Mittelland lag wieder mal unter einer hartnäckigen Nebeldecke, mindestens bis auf 900 müM (die Wasserflue-Antenne zeigte Nebel). Doch riskierte ich es am Nachmittag auf die Salhöhe zu gehen und, jawohl, ich stand hier auf 787 müM voll im Nebel. Die Bank war mit heruntergefallenem Eis bedeckt. Ich begab mich auf die andere Passseite und kehrte bei der 180°-Kurve in den Wald hinein. Als ich auf der anderen Seite aus dem Wald heraustrat, da sah ich Blau am Himmel. Weiter auf die Burgflue und hier wechselte sich Blau mit Nebel ab. Einige Zeit verblieb ich auf Point-West, mal im Schatten, mal an der Sonne! Bei der Feuerstelle fing ich das wunderbare Licht im Westen ein. Dann ging es auf den Mülacker, zur Haselmüsli-Bank, und ich war wieder voll im Nebel. Auch auf der Rumismatt, wo ich eigentlich ein Glas Rotwein geniessen wollte, war dicker Nebel. Mal zeigte sich etwas Himmel im Westen, dann war es wieder zu. Ich tippe darauf, dass der Geissflue-Gipfel auf 962 müM an der Sonne lag. Zurückgekehrt auf die Salhöhe nahm ich den 16.56 Uhr Bus ins Tal.
Als ich von der Bushaltestelle aus heimlief, zeigte sich der "fast"-Vollmond, nur leicht vernebelt, zwischen den Wolken. Ich hatte mein grosses Stativ nicht dabei und hoffte zuhause noch einige Aufnahmen mit dem Zoomobjektiv machen zu können. Das gelang aber erst später am Abend. Der Mond stieg sehr steil auf (wurde in den Medien bereits angedeutet) und war erst um 0.54 Uhr ganz voll. Um 0.45 Uhr wachte ich kurz auf, ging auf den Balkon hinaus, aber.... es regnete bereits leicht, kein Mond mehr zu sehen.
2. Dezember 2025: Sonnenuntergang unterhalb des Wasserfluegrats
Wunderschönes Wetter am Nachmittag und ich um 14.15 Uhr unterwegs ab Haltestelle Hard in Richtung Wasserflue. Es war sehr klar, das Alpenpanorama vor Augen, leichter Nebeldunst auf "halber Höhe", unten klar. Es wurde am späteren Nachmittag aber ziemlich frisch, eine weitere Jacke und Handschuhe mussten angezogen werden. Schnee war hier auf ca. 840 müM nicht mehr vorhanden. Kaum auf der Wasserflue angekommen hatte ich ein schönes Gespräch mit Edith und Jürg. Eine Weile war ich hier oben auch allein, hatte meinen Fotografiespass mit einer Kohlmeise. Es war bereits 10 Minuten vor 16 Uhr als ich mich an den Abstieg machte und mein Tagesziel erfüllen wollte: Sonnenuntergang oben an der Zelgliegge. Jawohl, ich hatte meinen Spass, vor allem beim Eindunkeln als die Alpen im Süden über dem Baumrand in sanftem Licht badeten (ich stand hier bereits am Waldrand oberhalb Vorderfeld). Ein Blick auf die Zeit: 17.06 Uhr. Ups! Stirnlampe montiert, alles eingepackt und in Tempo zurück zur Haltestelle Hard. Dort musste ich dann doch noch mehr als 5 Minuten auf den Bus warten und war um 18 Uhr wieder zuhause.
Die besagte Kohlmeise <3
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